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Napoleons Einzug in Berlin

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Napoleons Einzug in Berlin am 27. Oktober 1806.

© Photo RMN-Grand Palais - Droits réservés

Vergrößerung und Zoom

Titel : Napoleons Einzug in Berlin am 27. Oktober 1806.

Autor : Charles MEYNIER (1763-1832)
Entstehungsdatum : 1810
Historisches Datum : 27 octobre 1806
Dimensionen : Hauteur 330 cm - Largeur 493 cm
Technik und weitere Angaben : Öl auf Leinwand.
Konservierungsort : Musée national du Château de Versailles (Versailles) ; Webseite
Copyright-Vertrag : Agence photographique de la Réunion des musées nationaux. 254/256 rue de Bercy 75577 Paris CEDEX 12. Courriel : photo@rmn.fr ; Webseite
Bildreferenz : 87-001239-02 / MV1552

Animation

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  Historischer Kontext

Der Preußenfeldzug - 1806

Während sich im Laufe des Jahres 1806 die vierte Koalition zwischen Preußen, dem Kurfürstentum Sachsen und Russland bildete, befindet sich die Grande Armée in Deutschland. Anfang Oktober beginnen die Feindseligkeiten mit der preußischen Armee. Napoleon, der eine entscheidende Schlacht will, marschiert auf Berlin zu, wohlwissentlich dass der preußische König versuchen wird, ihm den Weg zu versperren. Nach der schweren Niederlage Preußens bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 bricht die preußische Armee zusammen, und Napoleon hält in Berlin Einzug. Das 1809 bei Charles Meynier (1763-1832) in Auftrag gegebene Gemälde, das für die Diana-Galerie im Tuilerienpalast bestimmt war (Napoleon wollte hier Werke zusammenführen, welche seine Einzüge in die eroberten Städte evozieren,), wird auf dem Salon von 1810 vorgestellt.

  Bildanalyse

Der Einzug in Berlin

Bei der Darstellung von Napoleons offiziellem Einzug in die preußische Hauptstadt am 27. Oktober 1806 nutzte Charles Meynier, der als Militärmaler das Epos der Grande Armée während des Kaiserreichs darstellte, den Text des 21. Bulletin de la Grande Armée, das in Berlin gleich nach Napoleons Sieg verlegt wurde. General Hulin, begleitet von einem Adjudanten, führt den Siegeszug an. Der unter dem Beifall der Berliner Bürger einziehende Kaiser ist von seinen Offizieren und den Kavalleriejägern seiner Garde umringt. Zu seiner Linken erkennt man Soult, Davout und Caulaincourt, dahinter - von Ney und Berthier flankiert - Jérôme Bonaparte, der zukünftige Monarch des Königreichs Westphalen, das wenige Monate später gegründet werden sollte, dann Bessières und Augereau und etwas weiter der Mameluck Roustam. Unter der unbekannten Menschenmenge, die sich um den Siegeszug schart, erkennt man leicht links das Gesicht von Vivant Denon, Direktor des Napoleonmuseums, der am selben Tag wie Napoleon in Berlin ankam. Jean-Dominique Larrey, der Chirurge der Kaiserlichen Garde, ist auf der rechten Seite der Komposition in grünem Gehrock dargestellt. Napoleon, auf einem weißen Pferd reitend, zieht sämtliche Blicke an. Dem Künstler gelang es, folgenden Kommentar des Bulletin zu veranschaulichen: „Ein undefinierbares Gefühl, eine Mischung aus Schmerz, Bewunderung und Neugier bewegte die Menschenmenge, die sich entlang seines Zuges drängte.“ Ebenfalls zu sehen sind zahlreiche Frauen in farbenprächtigen Kleidern. Um die Aufregung der Menschenmenge darzustellen, lässt Meynier seiner prächtigen Palette freien Lauf, wobei die Farben Rot, Grün und Weiß dominieren. Im Vordergrund auf der linken Seite steht etwas verdeckt ein alter, dunkel gekleideter Preuße, der die Hand beim Vorbeimarsch der Truppen begeisterungslos hebt.

  Deutung

Ein friedensbringender Held

Napoleon selbst hatte das Sujet des Gemäldes ausgewählt. Es drückt die Größe Napoleons auf dem Höhepunkt seiner Macht aus. Der Autor des Bulletins beschreibt den Empfang des Helden, der ostentativ als friedensbringender Monarch dargestellt ist, wie folgt: „Er befindet sich in Begleitung des Königs von Westphalen und der Hauptbefehlshaber seiner Armee, vor den Augen einer riesigen Menschenmenge, die gekommen ist, um den Sieger zu bewundern.“ Die Szene spielt sich vor dem Brandenburger Tor ab. Die Quadriga, die danach von den französischen Truppen verschleppt und mit großem Prunk in den Louvre gebracht wurde, sollte später zum nationalen Symbol Preußens werden.

Autor : Isabelle MAYER-MICHALON
(Übersetzung : Beate E. RENNER)


Bibliographie

  • .
  • Elodie LERNER, « Grandeur et servitude de la Prusse, l’arrivée de Napoléon à Berlin par la peinture », Revue du Souvenir napoléonien, n° 466-467, septembre-décembre 2006, p. 65-74.
  • Isabelle MAYER-MICHALON, Charles Meynier (1763-1832), Paris, Arthena, 2008.
  • Isabelle MAYER-MICHALON, L’Entrée de Napoléon à Berlin » par Charles Meynier (1763-1832) », Revue du Souvenir napoléonien, n° 466-467, septembre-décembre 2006, p. 70-71.
  • Jérémie BENOIT, « Napoléon à Berlin vu par les peintres », La revue Napoléon, n° 28, novembre 2006, p. 44-48.

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